| Historie des SV Gablingen |
|
|
|
|
Gablinger Fußball (Vorgeschichte) Verein für Leibesübung VfL Gablingen 1935 Am 29. Juni 1935 traf sich im Gasthaus Dössinger die sportbegeisterte Gablinger Jugend und gründeten am Stammtisch den VfL Gablingen. 23 Mitglieder zählte die Gemeinschaft bei ihrer Gründung. Wie die Vereinsfarben wurden auch die Trikots gewählt: schwarze Hosen, weiße Trikots mit Brustring sowie schwarze Stutzen mit weißem Ring. Die größte Sorge, die den jungen Verein bewegte, war die Sportplatzfrage. Die Gemeinde Gablingen stellte letztlich die alte Kiesgrube an der Gersthofener Straße zur Verfügung. Sodann konnte mit dem Ausbau des Spielfeldes begonnen werden. Durch Hände Arbeit in der Freizeit mussten einige 100 Kubikmeter Kies und Erde bewegt werden. Im Juni 1937 wurde der neu geschaffene Sportplatz im Rahmen eines Fußballturniers feierlich eingeweiht. Verstärkt durch Spieler des damaligen Fliegerhorstes Gablingen machte der Verein bald Furore und konnte durch deren Unterstützung den Spielbetrieb bis 1942 aufrechterhalten. Kurz nach der Gründung des VfL entwickelte sich eine Leichtathletik-Abteilung. Die Disziplinen waren Weitsprung, Hochsprung, Kurz- und Langstreckenlauf. Die Sportler besuchten einige Leichtathletik-Veranstaltungen. SV Gablingen 1935 e.V. ab 1946 Die Aufwärtsentwicklung nach 1946 war nicht zuletzt ein Verdienst der engagierten Vorstände. Im April 1946 ergriff Rudolf Raimund, der nach Gablingen zugezogen war, mit Josef Förg und Bernhard Oblinger die Initiative und ließen den SV Gabiingen neu entstehen. Aus dem Protokoll ist zu entnehmen, dass die Wiederbelebung des Sportvereins im Mai 1946 zustande kam. Es wurde auch der Entschluss gefasst, dass der Name VfL Gablingen gelöscht und ein SV Gablingen angemeldet werden soll. Die Fußballabteilung damals der Stolz des Vereins. In der Zeit von 1949 bis 1952 war das Gablinger Fußballgeschehen etwas rückläufig. Die Öffentlichkeit war nach der Währungsreform anderen, verständlicherweise wichtigeren Dingen nachgekommen. Es spielten auch verschiedene Faktoren eine große Rolle. Einige Spieler hatten Gablingen und somit auch den SVG verlassen. Andere wertvolle Mannschaftsspieler wechselten den Verein. Und gerade deshalb war es wichtig, den Verein in dieser schweren Zerreißprobe zusammenzuhalten. Bis 1958 dauerte die Durststrecke als sich wieder eine schlagkräftige Mannschaft entwickelt hatte. Zum 25jährigen Vereinsjubiläum 1960 konnte wieder eine hervorragende Fußballmannschaft die Zuschauer begeistern. Die Mannschaft wurde in dieser Saison 1959/60 Meister. Der Aufstieg in die B-Klasse war nun endlich erreicht. 1961/62 erkämpfte sich der SVG den Vizemeister in der B-Klasse (1. Platz Schwaben Amateure) Es sollte aber im Vereinsleben noch besser kommen. Durch Kameradschaft einerseits und schweißtreibender Trainingsfleiß andererseits konnte die Mannschaft das gesteckte und letztlich auch erreichte Ziel erkämpfen. Diese Meisterschaft 1962/63 wurde erst im letzten Spiel auf dem Theklaberg entschieden. Der SV Gablingen konnte den TSV Welden bezwingen und war Meister. Die Nutzung der Sporthalle, die die Gablinger Sportler für Trainingsabende benutzen konnten waren ährend der Übergangszeit und Winterperiode eine gute Einrichtung. Dass dies zustande kam war ein erdienst vom damaligen Bürgermeister Reinsch. Er hatte die Gespräche mit der amerikanischen Kasernenleitung erfolgreich geführt und bekam für seine sportbegeisterten Bürger einige Abendstunden zugesprochen. Die Großzügigkeit der Amerikaner muss hierbei erwähnt werden. Ab der neuen Saison 1963, also ab September 1963, spielte nun der SV Gablingen in der A-Klasse. Für Gablinger Verhältnisse war dies im sportlichen Bereich ein riesen Erfolg. Die Mannschaft spielte gegen renommierte Vereine wie zum Beispiel der TG Viktoria, FC Haunstetten, TSV Schwabmünchen oder SpVgg Bärenkeller, um nur einige namentlich zu erwähnen. Der Fußball in Gablingen war aber nicht nur eine "Ein-Jahres-Fliege". Dies hatte er auch seinen Anhängern bewiesen. Immerhin konnte die Mannschaft mit einer soliden Leistung drei Jahre in dieser Klasse ihren Mann stellen. Im dritten Jahr stiegen sie in die B-Klasse ab. In dieser Phase hörten leider wertvolle ältere Spieler auf und andere wiederum wechselten ihren Wohnsitz. Jedoch in der B-Klasse konnte sich der SV Gabiingen längere Zeit durchsetzen. Im Tabellenstand der B-Klasse gab es stets ein Auf und Ab. Mit Hängen und Würgen konnte der Klassenerhalt jährlich erspielt werden. Auch der stete Wechsel in der Vorstandschaft brachte eine gewisse Unruhe in das Vereinsleben. 1973 zeichnete sich ein Aufwärtstrend ab. Nach 10 Jahren der Zugehörigkeit in dieser Klasse konnte wieder eine Meisterfeier veranstaltet werden, sie wurde, wie erwartet, B-Klassen-Meister 1973/74. Nur eine Saison hielt der Höhenflug in der A-Klasse an. Von nun an ging es ständig bergab und die Mannschaft spielte wieder in der C-Klasse. Genau 21 Jahre musste der SV Gablingen in der C-Klasse, welche zwischenzeitlich auf A-Klasse Nordwest umbenannt wurde, verbringen ehe eine Mannschaft 1998/99 wieder in die B-Klasse - heute Kreisklasse Nordwest aufsteigen konnte. Leider war auch diese Freude nur von kurzer Dauer bereits im zweiten Jahr 2000/2001 musste der SVG wieder zurück in die A-Klasse. Fast konnte der Wiederaufstieg geschafft werden. Am Ende fehlte 1 Punkt auf den begehrten zweiten Aufstiegsplatz. Seitdem versucht der SVG den Wiederauftstieg in die Kreisklasse Nordwest. In den letzten Jahren ware der Aufstieg immer wieder greifbar nahe, jedoch fehlten am Ende immer ein paar Punkte. Die AH-Mannschaft (Aktive Herren) spielt in keiner Punkterunde mit und steht somit nicht unter Erfolgszwang. Sie bestreitet nur Freundschaftsspiele. Die AH hat die Möglichkeit den Verein in nah und fern im sportlichen wie auch im gesellschaftlichen zu vertreten. So richtig organisiert wurde die AH nach dem großen Erfolg in der A-Klasse. 1967/68 dankten die für die 1. Mannschaft spielenden, wie man im Sprachgebrauch sagt, überalteten Spieler ab und gründeten eine AH- Mannschaft. Nach einigen Jahren verflachte das Interesse. Ab 1977 wurde wieder eine standfeste AH-Mannschaft gebildet, die sich bis heute gehalten hat. 1946 bestritt die Jugend gegen die 2 Mannschaft des SVG Vorspiele. Das erste Kräftemessen zweier Jugendmannschaften fand am 1. September 1946 in Biberbach statt - die Gablinger Jugend gewann dieses Spiel mit 1:0. Das Jahr über wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen. Im Jahre 1947 wurde eine Jugendmannschaft beim Verband angemeldet und sie konnte nun an der Punkterunde teilnehmen. Leider musste man immer wieder feststellen, dass Gablinger Nachwuchsspieler zu umliegenden, höherklassig spielenden, Vereinen wechselten. Es muss auch erwähnt werden, dass der Spielbetrieb nur durch Idealismus von Betreuern und Eltern, welche die Fahrten zu den Auswärtsspielen ermöglichten, getragen werden kann. Nicht desto trotz gehören die Jugendmannschaften des SV Gablingen zu den besten im Landkreis Augsburg, welche schon etliche Meisterschaften eingefahren haben. Sportheimbau 1964 Ein ganz großer Tag in der SVG-Geschichte war wohl die Sportheim- Einweihung zum 30-jährigen Bestehen 1965. Früher war es nach dem Spiel so, dass man sich entweder im Vereinslokal Dössinger oder beim Hartl (wo man seine Sportkleidung auch anziehen konnte) nur mit kaltem Wasser waschen konnte. Wie jeder gesunde Verein wuchs auch der SVG schließlich zu sechs Mannscharten, die Ihren Sport betreiben. Mit viel Mühe wurde 1951 mit der Errichtung von zwei Umkleidekabinen und einem Schiedsrichterraum begonnen und auch abgeschlossen. Es war für die damalige Zeit schon ein großer Erfolg, man musste keine langen Wege verschwitzt zurücklegen. 1963 traf sich der Vereinsausschuß in der Bahnhofswirtschaft Marb. Auf der Tagesordnung stand, dass ein Sportheim von Nöten ist. Es bedurfte außerordentlichen zähen Auseinandersetzungen, ehe man sich zum Bau entschließen konnte. Sowie heute war es auch damals dass es mit den finanziellen Mitteln schlecht bestellt ist. Trotzdem wurde nach einjähriger Vorbereitung mit dem Bau begonnen. Die erste große Leistung war jedoch die Verlegung einer Wasserleitung von der Schmutterbrücke zum Sportplatz um fließendes Wasser zu haben. Durch Eigenleistungen mit vielen Stunden und großem Einsatz einiger Vereinsmitglieder wurde das Heim schweißtreibend erstellt. Nach Fertigstellung des Baus wurde von der Siedlung zum Sportheim eine Stromleitung gelegt. Das Heim war zuerst als Versammlungs- und Jugendraum gedacht. Erst später wurde es umgebaut, so dass eine Gaststätte entstanden ist. SVG kurzfristig mit Damenmannschaft Im Frühjahr 1983 trafen sie sich zum ersten Mal auf dem Sportplatz: mit dem Wunsch Fußball zu spielen, aus Spaß und ohne Ernst. Anfang September wurde zu einer ersten Spielerversammlung im Sportheim einberufen. Mit Abteilungsleiter Peter Paula und dem 1. Vorstand Deppenwiese wurden Pläne für die Zukunft geschmiedet. Am 8. Juni 1984 wurde es dann zum ersten Mal ernst: Gespielt wurde gegen die D-Jugend des SVG, was mit 0:7 verloren wurde. In den nächsten Monaten folgten weitere Freundschaftsspiele: Der FC Hochzoll (1:9), TSV Gersthofen (0:12) und FC Stätzling (0:9) waren die ersten Gegner. Auch das Trainingslager Ende Juli in Lahn/Österreich brachte sportlich nicht den erwünschten Erfolg. Mit zwei neuen Trainern wehte auch gleich ein anderer Wind: Hartes Training wurde angesagt, Muskelkater wurden zur Tagesordnung. Der Erfolg war sichtbar: Das nächste Freundschaftsspiel gegen die SpVgg Deuringen gewannen wir mit 6:0! Heute verfügt der SV Gablingen leider über keine Damenmannschaft mehr. |
Nächste Termine
| So Mai 20 @15:00 Punktspiel SV Nordendorf : SV Gablingen ( BUS ) |
| Di Mai 22 @19:30 Vorbereitungsbeginn |
| Fr Jun 15 @19:00 AH SVG - TSV Lützelburg |
| Fr Jul 06 @19:00 AH SVG - SV Bonstetten |
| Fr Jul 20 @18:30 AH SV Hammerschmiede - SVG |
| Fr Jul 27 @18:30 AH SVG - ESV Augsburg |
| Fr Sep 14 @19:00 AH SVG - TSV Schwabhausen |
Neuste Downloads
Wer ist online
Wir haben 50 Gäste online


